Zwei tadschikische Staatsbürger wurden für zehn Tage in Arrest genommen, nachdem sie in Frauenkleidung auf den Markt „Sadovod“ gekommen waren, schreibt berichteten „Ostoroschno, Nowosti“ und „Nastojaschtscheje Wremja“ klärt, dass das Moskauer Bezirksgericht Ljublino die Ausländer der „LGBT-Propaganda“ (Artikel 6.21 Teil 5 des russischen Ordnungswidrigkeitengesetzbuchs) für schuldig befunden habe.
Die Männer heißen Hasantschon Rachimow und Jergibegi Saidsoda. Ersterer hat ein Kind, Letzterer vier Kinder.
Dem Gerichtsbeschluss zufolge kamen sie am Abend des 18. August in Frauenkleidung auf den Markt „Sadovod“. Dabei sollen die Männer den Slogan „Freiheit der Wahl“ verwendet haben. Wie genau sich die Ausländer äußerten, wird nicht näher erläutert.
Die Polizeibeamten, die Rachimow und Saidsoda festnahmen, kamen zu dem Schluss, die Männer hätten „die Attraktivität nicht traditioneller sexueller Orientierungen demonstriert“. Nach Verbüßung ihres Arrests werden sie nach Tadschikistan abgeschoben.
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