Eine neue KFF-Umfrage unter rund 26.000 Menschen zeigt, dass LGBTQ+-Erwachsene beim Zugang zu medizinischer Versorgung und bei deren Bezahlung mit weitaus größeren Hindernissen konfrontiert sind als Menschen, die nicht der Community angehören. Zudem geben LGBTQ+-Personen erheblich mehr Geld für ihre Krankenversicherung aus.
Doberman Media hat das Dokument analysiert und fasst die wichtigsten Ergebnisse Davon der Studie zusammen.
Was genau haben die Forschenden herausgefunden?
LGBTQ+-Personen haben sowohl beim Zugang zu medizinischen Leistungen als auch bei deren Finanzierung deutlich größere Schwierigkeiten.
Der Umfrage zufolge müssen Schwule, Bisexuelle und transgeschlechtliche Menschen fast doppelt so häufig, wie die übrige Bevölkerung auf ihnen verschriebene Medikamente verzichten. Außerdem:
- Fast 6 von 10 LGBTQ+-Personen gaben an, dass sie notwendige medizinische Versorgung aufgrund verschiedener Hindernisse aufschieben oder ganz darauf verzichten mussten. Bei Menschen, die nicht der Community angehören, liegt dieser Anteil bei 38 %.
- 3 von 10 Befragten признались, что с трудом оплачивают счета за медицинские услуги (среди не-ЛГБТК+-населения с этим сталкивается 21%).
Wer hat es am schwersten?
Frauen und transgeschlechtliche Menschen – sie stoßen im Gesundheitswesen auf noch größere Hürden als schwule Männer.
- Fast zwei Drittel der LGBTQ+-Frauen gaben an, dass sie keinen Arzttermin vereinbaren, medizinische Leistungen nicht bezahlen oder aus anderen Gründen keinen Zugang zu einer Behandlung erhalten konnten.
- Unter transgeschlechtlichen Menschen berichteten von ähnlichen Schwierigkeiten mehr als 80 % der Befragten.
- Zum Vergleich: Unter Menschen, die nicht der LGBTQ+-Gemeinschaft angehören, stießen lediglich 38 % auf irgendwelche Hindernisse beim Zugang zu medizinischer Versorgung.
Was sind die Gründe für diese Ungleichheit?
Wie frühere Studien der KFF zeigen, spielen dabei das Zusammenspiel sozioökonomischer Faktoren und der Gesundheitszustand der Angehörigen dieser Gemeinschaft eine entscheidende Rolle. LGBTQ+-Menschen haben häufiger ein geringeres Einkommen und sind mit einem breiteren Spektrum gesundheitlicher Probleme konfrontiert. Dadurch ist ihr tatsächlicher Bedarf an medizinischer Versorgung höher, während ihre finanziellen Möglichkeiten, Versicherungsbeiträge, Medikamente und Behandlungskosten zu bezahlen, deutlich geringer sind.
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