Auf dem YouTube-Kanal Gay Talk Zwei große neue Videos (Nr. 58 und Nr. 59) wurden veröffentlicht, in denen russischsprachige Einwanderer in die Vereinigten Staaten über alles sprechen, was die queere Gemeinschaft beunruhigt: von der Suche nach "Ihrer Person" über Botox-Preise bis hin zur Angst vor Syphilis. Die Hauptfigur der Diskussion war Andy (Andrey), dessen radikale Ansichten zu Sex und Aussehen die meiste Kontroverse unter den Gesprächspartnern auslösten.
In dieser Folge gibt es ein Gespräch, das in verschiedene Richtungen geht: von persönlichen Geschichten und Reisen bis hin zu Beziehungen, Aussehen und Selbstwahrnehmung.
Oleg Gay Talk traf sich in Miami bei Dima's – fünf Teilnehmer nahmen vor Publikum auf. Wir sprechen über das Leben in den Vereinigten Staaten, das Bloggen, Dating-Erfahrungen und darüber, wie sich das Selbstbild in verschiedenen Ländern verändert.
Sprich über Kompromisse, Grenzen und darüber, wo die feine Grenze zwischen der Fürsorge für einen Partner und dem Verlust von sich selbst liegt.
Lange Beziehungen, ein offenes Format, Eifersucht, Retter-Syndrom, Angst vor Einsamkeit – und ob es möglich ist, eine Beziehung aus Mitleid aufzubauen.
Die Hauptthesen der Teilnehmer darüber, wie Leben, Liebe und Schönheitschirurgie bei der Emigration wirken
Der Kern des Gesprächs läuft darauf hinaus, ein Gleichgewicht zwischen Intimität und Leidenschaft zu finden sowie die starren Standards und Lebensregeln in der schwulen Exilgemeinschaft zu diskutieren. Die Teilnehmer diskutieren darüber, wie Wissen über eine Person das sexuelle Verlangen beeinflusst und welche Beziehungsformen akzeptabel sind.
Warum tötet die Geschichte von Trauma den Sex?
Eines der zentralen Themen war die Diskussion darüber, ob es sich lohnt, persönliche Probleme bei Dates zu teilen. Andy gab zu, dass für ihn Geschichten über eine schwierige Kindheit oder Gewalt Abzweigung. Andy behauptet, dass der Partner, wenn er von den schweren Kindheitstraumata einer Person erfährt, in seinen Augen "zerbrechlich" wird. Andy glaubt, dass man für qualitativ hochwertigen Sex die "Essenz" (Raubtier oder Hure) in sich selbst hervorrufen muss, und Mitgefühl tötet diese Energie.
"Es ist besser, die anzuschauen, mit denen man nicht schlafen kann, als die, die man nicht ansehen kann."
Andy formuliert eine radikale Position bezüglich der Qualität von Sex und Partnern. In den Vereinigten Staaten hat Andy Angst vor Sex wegen der Vielzahl von Infektionen (Syphilis, Gonorrhö).
Sein ideales Format ist Masturbationspartys (Masturbations-Partys), bei denen keine Penetration stattfindet, ist alles sauber, ästhetisch und sicher.
"Es ist besser, die anzuschauen, mit denen man nicht schlafen kann, als die, die man nicht ansehen kann."
Andy Stark
Er gibt zu, dass er es oft vorzieht, einfach in der Ecke zu einem gutaussehenden Typen in der Sauna oder im Park zu "masturbieren", als mit jemandem in Kontakt zu kommen, den er nicht mag.
Diskussion über Diskriminierung und "Funken"
Die Teilnehmer sprachen das Thema der Partnerwahl anhand äußerer Anzeichen (einschließlich Behinderung) an. Andy Er gibt ehrlich zu, dass er, wenn es eine Wahl gibt, keine Person ohne Bein wählen wird, da ihm das "ganze Bild" wichtig ist und er keine Beziehung auf Mitleid aufbauen will. Weitere Teilnehmer darauf bestehen, dass körperliche Behinderungen keine Rolle mehr spielen, wenn ein "Funke" zwischen Menschen entsteht.
Einstellung zu Bekanntschaftsorten
Der Unterschied zwischen Grinder, Saunen und Kreuzfahrten wird besprochen. Gleichzeitig nennen viele Menschen die Saunen in Miami "schmutzig" und deprimierende Orte, an denen man "die letzten Tropfen Hoffnung herauspresst".
In Grinder betrügen die Leute oft mit Fotos, daher wirken Cruisen im Park (zum Beispiel im Central Park in New York) oder in der Sauna für die Figuren ehrlichere Orte – dort sieht man sofort das "Produktgesicht" (Arme, Beine, Haare).
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