Das Bezirksgericht Krasnogvardeisky in St. Petersburg verbot die Verbreitung von drei ausländischen Filmen in Russland: "Liebe Grüße, Simon", "Töte deine Liebsten" und "Nenn mich bei deinem Namen". Das Gericht stellte fest, dass diese Filme "nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen" fördern.
Das Wichtigste aus der Gerichtsentscheidung:
Im Inhalt der Filme sah das Gericht "destruktive Ideologie". Nach Ansicht des Richters zielen die Materialien auf die Bildung ab Positive Einstellung zu nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen und zu versuchen, die negative Einstellung zum Thema zu ändern, "indem man Informationen aufdrängt". Die Grundlage der Klage waren sechs Links im Internet, auf denen diese Filme gefunden wurden.
Die Entscheidung des Gerichts trat sofort in Kraft.
Über welche Filme sprechen wir:
"Nenn mich bei deinem Namen" (2017) von Luca Guadagnino. Der Film mit Timothée Chalamet in der Hauptrolle gewann den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Die Geschichte erzählt die Geschichte eines 17-jährigen Teenagers, der sich in den 1980er Jahren in Italien in einen jungen Wissenschaftler verliebt.
"Töte deine Liebsten" (2013) von John Krokidas. Der Film handelt von der Jugend der berühmten Beatniks – Allen Ginsberg (gespielt von Daniel Radcliffe), Jack Kerouac und William Burroughs.
"Liebe Grüße, Simon" (2018) von Greg Berlanti. Der Film handelt von einem amerikanischen Highschool-Schüler, der seine Homosexualität verbirgt und anonyme Korrespondenz im Internet beginnt.
Früher wurde in Russland die "internationale öffentliche Bewegung LGBT" anerkannt "Extremistische Organisation" Und es ist verboten. Auch Fälle von Strafverfolgung wegen "Propaganda" sind in letzter Zeit häufiger geworden: So wurde beispielsweise kürzlich der Generaldirektor des Verlags Eksmo in einem ähnlichen Fall festgenommen.
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