Im russischen Showgeschäft brennt ein neuer Skandal rund um den Sänger und TV-Moderator Sergei Lazarew auf. Der Grund für die Massenbelästigung auf den Z-Kanälen war sein Verhalten im Fernsehen der beliebten Sendung "Kommt schon, alle zusammen!" auf dem Fernsehsender Russia 1.
Während der Aufführung der Folkloregruppe "Taloka", die Volkslieder aufführte, äußerte Lazarev, der Vorsitzende der Jury, Unzufriedenheit. Der Künstler gab zu, dass er sich während ihrer Nummer "fühlt, als wäre er betrunken". Später schrieben die Bandmitglieder auf ihrem Telegram-Kanal, dass "echte russische Musik in der neuen Staffel des Projekts die niedrigste Punktzahl erhält".
Dieser Kommentar löste eine Welle der Empörung unter regierungsnahen Aktivisten und Bloggern aus. Z-Publics, wie "Russian Sych", begannen, Lazarev offen zu kritisieren und deuteten auf mögliche rechtliche Konsequenzen und "korrigierende Arbeit" hin. Der Kanal Real Kultras, der als einer der Haupt-"Verräter" der russischen Z-Kultur gilt und hinter vielen Anklagen gegen Popstars steht, schloss sich ebenfalls der Belästigung an.
Die Situation ging über professionelle Kritik hinaus: Z-Journalisten, darunter Igor Maltsev, begannen, beleidigende Sprache gegen den Künstler zu verwenden und über seine sexuelle Orientierung zu sprechen, tatsächlich beteiligten sie sich an einem erzwungenen Outing.
Der Journalist Renat Davletgildeev betonte in der Sendung "The Breakfast Show", dass die aktuellen Anschläge vor dem Hintergrund der schwierigen Geschichte von Lazarevs Beziehungen zu den Behörden stattfinden. Am ersten Tag der umfassenden Invasion der Ukraine veröffentlichte der Künstler einen emotionalen Antikriegsbeitrag, der später gelöscht wurde. Laut Quellen aus dem Umfeld des Sängers wurde Lazarev tatsächlich "gefangen genommen" und erpresste ihn durch seine Kinder – Sohn Nikita und Tochter Anna. Es wird berichtet, dass er unter der Androhung der Entziehung elterlicher Rechte gezwungen war, in Russland zu bleiben und bei Konzerten zur Unterstützung der NWO aufzutreten, wie es im Juni 2022 in Kaluga der Fall war.
Bis heute bleibt Lazarev einer der gefragtesten Künstler, steht jedoch unter strenger Kontrolle. Er durfte nicht in westliche Länder reisen, was ihm effektiv nur erlaubte, Ziele wie die Türkei oder die VAE zu besuchen, um eine mögliche Auswanderung zu verhindern.
Experten stellen fest, dass der Fall mit Lazarev dem allgemeinen Trend von 2026 entspricht, der als "Jahr der Abrechnung" im Showbusiness bezeichnet wird. Nun findet in Russland die endgültige "Säuberung" der Kultur statt, bei der jede unzureichend loyale Position oder auch nur gelegentlicher Kommentar zur vollständigen Abschaffung des Künstlers und seiner Verfolgung führen kann.
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