Daniel Craig, bekannt für seine Rolle als James Bond, trat kürzlich in einem entspannten Look in der Öffentlichkeit auf: ein grauer Pullover, Jeans und... Hausschuhe! Der Schauspieler, der inzwischen 56 Jahre alt ist, präsentierte seinen neuen Film "Queer" in New York und gab dem Theaterkritiker Hilton Els ein Interview.

Daniel Craig, 56, betrat am Freitagabend die Bühne bei einer Veranstaltung namens "An Evening with Daniel Craig" im BAM Howard in New York. Er sah stilvoll aus in einem grauen Pullover mit einem Zopf, das er mit Hausschuhen kombinierte.

Neuer Film "Queer"
In diesem historischen romantischen Drama, das in Mexiko-Stadt der 1950er Jahre spielt, spielt Craig den amerikanischen Emigranten und Kriegsveteranen William Lee. Seine Figur beginnt eine romantische Beziehung mit einem jungen Mann namens Eugene Allerton, gespielt vom 31-jährigen Drew Starkey. Der Film basiert auf dem halbautobiografischen Roman von William Burroughs.
In "Queer" gibt es einige explizite Szenen zwischen den Schauspielern. Craig betont: "Du musst dein Ego an der Tür lassen. Du musst es einfach loslassen. Hier gibt es keine Regeln“.
Arbeit an "Quantum of Solace"
Craig sprach auch offen über seine Erfahrungen bei der Arbeit am Bond-Film "Quantum of Solace" aus dem Jahr 2008. Er gab zu, dass der Film "Es hat einfach nicht ganz geklappt" und bezeichnete die Drehzeit "Ein verdammter Albtraum".Probleme entstanden durch das Fehlen eines fertigen Drehbuchs: "Wir hätten gar nicht mit der Produktion beginnen sollen. Deshalb musste ich den Großteil des Drehbuchs für den Film selbst schreiben“.
Zweifel an Bonds Rolle
Craig hat Agent 007 in fünf Filmen gespielt, von Casino Royale (2006) bis No Time to Die (2021). Er gab jedoch zu, dass er die Rolle zunächst abgelehnt hatte, aus Angst, sie würde seine Chancen in der Filmindustrie einschränken.Damals war das Drehbuch noch nicht ... Ich dachte nur: "Nun, bis ich das Drehbuch sehe, kann ich keine Entscheidung treffen.". Der Schauspieler hatte Angst, dass die Rolle des Bond sein Leben auf den Kopf stellen würde: "Ich verdiente gutes Geld, also wäre ich mehr als glücklich gewesen, wenn ich mein Leben dem gewidmet hätte, was ich damals tat“.
Burnout und Fokus auf Bond
Zwischen den Bond-Filmen spielte Craig in weiteren Projekten wie Defiance und Cowboys vs. Aliens mit. Aber er gab zu, dass der Versuch, seine Vielseitigkeit als Schauspieler zu demonstrieren, zum Burnout führte: "Ich glaube, ich hatte das Gefühl, mich beweisen zu müssen. Und nach einer Weile wurde mir klar, dass ich nicht die Kraft dazu hatte“. Am Ende entschied sich Craig, sich auf die Rolle von Bond zu konzentrieren: "Es war besser, sich einfach auf Bond zu konzentrieren“.
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