Kürzlich hat die Weltbank veröffentlichte ein Buch "Verschlechternde Aussichten auf langfristiges Wachstum." Fast 600 Seiten präsentieren die Ergebnisse eines Forschungsteams von 15 Ökonomen, die jahrelang untersucht haben, warum sich die Welt verlangsamt. Ihre Hauptschlussfolgerung ist, dass die Welt möglicherweise vor einem "verlorenen Jahrzehnt" steht. Das Wirtschaftswachstum hat sich in den letzten 20 Jahren verlangsamt, und dieser Prozess wird voraussichtlich in den 2020er Jahren beschleunigen.
Experten Doberman.media beantwortet die Hauptfrage, die sich bei solchen pessimistischen Prognosen ergeben – warum verlangsamt sich die Weltwirtschaft so stark und was bedeutet das für Menschen weltweit?
Was passiert in der globalen Wirtschaft?
Um die aktuelle Situation zu verstehen, schlagen die Autoren des Buches vor, die Gegenwart mit der vergangenen Zeit zu vergleichen. So trat die Welt nach der Spanischen Grippe-Pandemie in den 1920er Jahren in eine Ära technologischen Fortschritts ein, die als "Roaring Twenties" bekannt ist. Zu dieser Zeit fand in den Vereinigten Staaten und Europa eine Massenmodernisierung statt, die Industrie entwickelte sich aktiv, die Automobilproduktion wuchs, Häuser und Fabriken wurden elektrifiziert. Zu dieser Zeit wuchs die Wirtschaft im Durchschnitt um 3,6 % pro Jahr, was deutlich höher ist als das Tempo der vorangegangenen zwei Jahrzehnte.
Heute, in der die Menschheit versucht, sich von der COVID-19-Pandemie zu erholen, erwarten wir auch einen Wirtschaftsboom. Darüber hinaus verfügen wir über viele neue Technologien: künstliche Intelligenz, Blockchain, 3D-Druck und alternative Energiequellen. Doch Experten der Weltbank warnen, dass trotz dieser Innovationen das nächste Jahrzehnt nicht "brüllend", sondern "enttäuschend" sein könnte.
Warum verlangsamt sich die Weltwirtschaft?
Ökonomen definieren "potenzielles Wachstum" — es ist sowohl die maximale Geschwindigkeit der Maschine als auch die maximal mögliche BIP-Wachstumsrate. Diese Zahl hängt von der Anzahl der Mitarbeiter, ihrem Kompetenzniveau, der verfügbaren Technologie und dem Investitionsvolumen ab. In den letzten zwei Jahrzehnten ist dieses "Potenzial" stetig zurückgegangen: In den 2000er Jahren lag die Wachstumsrate bei 3,5 %, in den 2010er Jahren — 2,6 %, und bis 2030 könnten sie auf 2,4 % fallen.
Особенно сильно тормозится рост в развивающихся странах: их потенциал снизился с 6% в 2000-х до 4% в наши дни. Ожидается, что экономическое торможение затронет 80% мирового ВВП.
Wie wird sich das auf das Leben der Menschen auswirken?
Замедление экономического роста угрожает множеством проблем. Экономисты напоминают, что с такими темпами не удастся достичь цели ООН по сокращению глобальной бедности до 3% к 2030 году. Сейчас бедность оценивается в 9% мирового населения, и этот процент вряд ли будет уменьшаться.
Geringeres Wachstum bedeutet weniger Ressourcen, um Probleme wie Armut und Klimawandel anzugehen. Die Anzahl der Arbeitsplätze wird sinken, das Lohnwachstum wird sich verlangsamen, was zwangsläufig zu sozialer Unzufriedenheit führen wird. Zudem werden Länder mit hoher Staatsverschuldung es schwieriger haben, diese zu bedienen, was Finanzkrisen droht.
Was verlangsamt das Wachstum?
Ökonomen analysieren drei Hauptfaktoren – Arbeit, Kapital und Produktivität:
- Arbeit. Die erwerbsfähige Bevölkerung wächst langsamer, und in entwickelten Ländern nimmt sie sogar ab. Alternde Bevölkerungen, niedrige Geburtenraten und die Abwanderung von Migranten aus Entwicklungsländern verschärfen das Problem nur noch.
- Eigenkapital. In fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist Investitionen weiterhin möglich, aber in Schwellenländern wie China verlangsamen sich die Investitionen. Dies liegt an den Folgen der Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der Verschärfung der Kreditbedingungen zur Bekämpfung der Inflation.
- Leistung. Das Wachstum hat sich verlangsamt, besonders in Ländern, in denen die Investitionen zurückgehen. Die Produktivität hängt stark vom Handel ab, aber der internationale Handel wächst langsamer. Die Pandemie und protektionistische Stimmungen schwächen die Globalisierung.
Gibt es einen Ausweg?
Ökonomen sind zuversichtlich, dass die Situation behoben werden kann, wenn wir aktiv in Humankapital investieren und die Infrastruktur modernisieren. Die Verbesserung von Bildung und Gesundheitsversorgung und die Schaffung von Bedingungen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt könnten das Wachstum erheblich beschleunigen.
Aber selbst wenn Reformen sofort eingeleitet werden, werden ihre Auswirkungen erst gegen Ende des Jahrzehnts spürbar sein. Darüber hinaus gibt es viele Risiken – mögliche globale Rezessionen, Kriege und Klimakatastrophen könnten die Lage verschärfen.
Daher gibt es zwar ernsthafte wirtschaftliche Herausforderungen in der Welt, aber es gibt einen Ausweg. Aber es wird Zeit, Mühe und erhebliche Investitionen erfordern.
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