Die Madison Square Garden Entertainment Corp. (die die berühmte Arena in New York betreibt) entschied sich, das Magazin zu verklagen Verkabelt und seine beiden Autoren. Der Grund war Artikel über die geheime Datenbank des Unternehmens, wo Informationen über prominente Gäste eingegeben wurden, einschließlich ihrer sexuellen Orientierung.
Madison Square Garden sagt, das Magazin habe den Ruf des Unternehmens beschädigt und es beschuldigt, die LGBT-Community zu diskriminieren.

Worum ging es in dem Artikel? Verkabelt?
Journalisten untersuchten ein Leck aus der internen "Talentdatenbank" der Arena. Die Verwaltung der berühmten New Yorker Arena Madison Square Garden (MSG) wurde wegen der Schaffung eines groß angelegten Systems zur digitalen Überwachung von Besuchern verurteilt. Wie Journalisten von Wired und 404 Media herausfanden, unterhielt der Sicherheitsdienst des Veranstaltungsortes eine Datenbank, in der VIP-Gäste nach sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und politischer Loyalität zum Besitzer der Arena kategorisiert wurden.
"Madison Square Garden hat eine Liste schwuler Prominenter geführt."
Artikeltitel in Verkabelt
Kurz zu dem, was passiert ist:
- Hacker der ShinyHunters-Gruppe erhielten Zugang zur internen MSG-Datenbank, die fast fast 40.000 Platten.
- Journalisten fanden eine eigene Kategorie in der Liste «LGBTQIA», zu der 93 Prominente gehörten.
- Jedem Gast wurde ein "Risikolevel" zugewiesen – von niedrig bis hoch. Es hing davon ab, ob die Person den MSG-Besitzer James Dolan kritisierte.
- Dies ist nicht der erste Fall: Früher wurde von der Überwachung eines transgender Fans bekannt, für den ein 18-seitiges Dossier mit Aufzeichnungen über jeden Schritt, einschließlich des Toilettengangs, zusammengestellt wurde.
Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die 93 Einträge mit der Abkürzung "LGBTQIA" gelegt. Diese Liste enthält solche Sterne wie Ricky Martin, Sänger Phoebe Bridgers und der transgender Gitarrist der Band Geese Emily Green. Das Dokument erwähnt außerdem einen Rapper Eis-Gewürz, die an der Hochzeit von Taylor Swift und Travis Kelsey teilnahm, die in dieser Arena stattfand; Sie wurde als risikoarme "bisexuell" eingestuft.
Das Unternehmen betrachtete dies als eine "falsche Erzählung" und erklärte, dass die Datenbank ein gewöhnliches CRM-System (Kundenservice-Plattform) und überhaupt keine "Schwulenliste" sei. In der Klage betont MSG, dass es die LGBTQ+-Community aktiv unterstützt, Geld an Pride-Organisationen spendet und seine Mitarbeiter regelmäßig an New Yorker Paraden teilnehmen.

Hat die Klage vor Gericht eine Chance?
Rechtsexperten sind skeptisch gegenüber den Aussichten von MSG. Zunächst alle im Artikel dargelegten Fakten Verkabelt – einschließlich des Vorhandenseins von Säulen mit sexueller Orientierung, die den Namen entgegengesetzt sind – entsprechen der Realität.
Zweitens sind die Gesetze des Bundesstaates New York in Verleumdungsfällen äußerst streng. Das Gericht bewertet das Material als Ganzes und nicht Überschriften oder Formulierungen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Der Kläger muss beweisen, dass der Text direkt eine falsche Schlussfolgerung über Diskriminierung für die Leser gezogen hat – dies wird in diesem Fall äußerst schwierig sein.
Beobachtern zufolge wirkt die Klage eher wie ein Versuch, sich öffentlich zu rechtfertigen und eine unangenehme Diskussion vor Gericht zu ziehen, als wie ein echtes juristisches Instrument.
- Menschenrechtsaktivisten sind der Meinung, dass MSGs Interesse an LGBT-Personen systematisch ist. Evan Greer, Direktor der Digitalrechtsgruppe Fight for the Future, bemerkt: "Sie scheinen auf ihrer Plattform übermäßig an queeren und trans Menschen interessiert zu sein."
- Madison Square Garden / MSG ist ein legendäres, gemischt genutztes Indoor-Sport- und Unterhaltungszentrum in New York City, gelegen in Midtown, Manhattan, direkt über der Penn Station. Bekannt als die "berühmteste Arena der Welt", beherbergt sie zwei ikonische Sportvereine: New York Knicks (Basketball, NBA) und New York Rangers (Eishockey, NHL).



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