In den letzten Jahren wurde das Konzept von DEI (Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion), der seit langem als der "Goldstandard" der westlichen Unternehmenswelt gilt, steht vor einer ernsthaften Vertrauenskrise. In den Vereinigten Staaten begannen Technologieriesen unter Druck von Donald Trumps Politik und Kritik von "Broligarchs" (wie Elon Musk), diese Programme massiv einzuschränken. Skandinavien bleibt jedoch weiterhin ihr Hauptverteidiger in Europa.
Lasst uns herausfinden, wie Spotify, Ericsson und Klarna versuchen, die Idee der Gleichheit zu retten und wo dieses System scheitert.
Was passiert in der Welt?
Bis vor Kurzem war Inklusivität das Markenzeichen westlicher Unternehmen. Doch bis Mitte 2025 änderte sich die Situation dramatisch: Ihre DEI-Abteilungen wurden vollständig aufgelöst Meta, IBM, Qualcomm und T-Mobile. Der Trend wurde noch früher dargestellt: Microsoft schloss die spezialisierte Abteilung im Juli 2024 und Zoom – einen Monat früher. Kritiker sind der Ansicht, dass solche Programme das Geschäft beeinträchtigen, und in den Vereinigten Staaten haben die Behörden begonnen, DEI-Praktiken für "umgekehrte Diskriminierung" zu untersuchen.
Wie funktioniert das in Schweden?
Schwedische Unternehmen, von Spotify bis Ericsson, veröffentlichen weiterhin jährliche Gleichstellungsberichte und argumentieren, dass dies Teil ihres Geschäftsmodells ist und nicht nur eine Hommage an die Mode.
- Spotify: Das Konzept der "Bandkollegen" (Bandkollegen). Das Unternehmen positioniert sich nicht als starres Unternehmen, sondern als musikalisches Kollektiv. Bis 2025 hat der Anteil der Frauen bei Spotify erreicht 43,8%, und im obersten Management – 40,6%, что значительно выше средних показателей по шведскому ИТ-рынку (где женщин всего 24%). Принципы инклюзии зашиты даже в алгоритмы: сервис через специальные программы (EQUAL и GLOW) продвигает женщин-исполнительниц и LGBTQIA+ авторов.
- Ericsson: Inklusion als KPI. In diesem Unternehmen beeinflusst die Erreichung der Diversitätsziele direkt die Gehalt der Top-Manager. In den Dashboards der Manager gibt es neben den Finanzindikatoren Parameter wie "Meinungsfreiheit" und "Frauenanteil". Auch Selbsthilfegruppen für ethnische Minderheiten und Menschen mit Behinderungen wurden eingerichtet.
- Klarna: Skandinavische Vorteile in den USA. Der Fintech-Riese hat die schwedische Praxis des bezahlten Elternurlaubs in seine Büros in Großbritannien und den Vereinigten Staaten verlegt. Wenn der amerikanische Staat fast keinen Unterhalt für die Eltern hat, zahlt Klarna ihnen ein Taschengeld in 250 Dollar Bis zum zweiten Geburtstag des Kindes und gewährt beiden Elternteilen 20 Wochen bezahlten Urlaub.
Warum "fällt das System zusammen"?
Trotz der progressiven Rhetorik weist der skandinavische Ansatz ernsthafte Probleme auf, die besonders deutlich werden, wenn versucht wird, Geschäfte in andere Länder auszuweiten.
- Geschlechtsspezifische Lohnlücke. Bei Spotifys britischer Tochtergesellschaft ist die Geschlechterlohnlücke nicht nur nicht verschwunden, sondern von 12,7 % im Jahr 2023 auf 12,7 % auf 13,9 % im Jahr 2024.
- US-Klagen. Ehemalige Spotify-Mitarbeiter warfen dem Unternehmen Rassendiskriminierung vor. Einer von ihnen behauptet, dass sie während Massenentlassungen (als Afroamerikanerin) viel härter behandelt wurde als ihre weißen Kollegen und Beförderungen im amerikanischen Büro hauptsächlich von weißen Männern erhalten wurden.
- Konflikt mit künstlicher Intelligenz. Der Fall Klarna zeigte, dass Inklusion oft gegen Ersparnisse verliert. Als das Unternehmen beschloss, Hunderte von Mitarbeitern durch KI-Bots zu ersetzen, waren es die Support- und Backoffice-Abteilungen, die angegriffen wurden, wobei die meisten Frauen und jungen Fachkräfte dort arbeiteten. Später stellte sich heraus, dass KI nicht zurechtkam, und das Unternehmen begann wieder, Leute einzustellen – diesmal jedoch aus der Ferne und ohne soziale Pakete, was die Gewerkschaften wütend machte.
Was kommt als Nächstes?
Experten sind der Ansicht, dass das skandinavische Modell in einem "sicheren Stockholm" unter dem Schutz lokaler Gesetze perfekt funktioniert, aber den globalen Märkten nachgibt. Im Bericht Ericsson für 2025 ist das Akronym DEI nun hauptsächlich in der "Risikofaktoren" - das Unternehmen fürchtet Rechtsstreitigkeiten und Druck durch die US-Behörden. Es scheint, dass die "Insel der Inklusivität" in Skandinavien entweder an neue konservative Trends anpassen oder weiterhin allein kämpfen muss.
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