Spanien ist offiziell das Land mit der stärksten Gesetzgebung im Bereich des Schutzes der LGBTQ+-Rechte in Europaund überholte Malta, das zehn Jahre lang die Führung hielt. Laut dem jährlichen Rainbow Map-Index hat Spanien einen starken Sprung gemacht und ist von Platz fünf im Jahr 2025 auf Platz 1 gestiegen.
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Führende und Außenseiter der Bewertung
Индекс оценивает 49 европейских стран по шкале от 0% до 100% на основе их законов и политики, касающихся ЛГБТК+ людей. В этом году первая пятерка выглядит следующим образом:
- Spanien — 88,70%.
- Malta — 87,33%.
- Island — 85,56%.
- Belgien — 85,31%.
- Dänemark – 85,10 % (ein Anstieg von 5 Punkten gegenüber dem Vorjahr).
Am anderen Ende der Liste stehen die Länder mit der schlechtesten Durchsetzung. Die niedrigste Punktzahl erhielt Russland (2 %), wo die "internationale LGBT-Bewegung" als "extremistische Organisation" anerkannt wird. Es folgt von Aserbaidschan (2,25 %), der Türkei (4,75 %), Belarus (7,01 %), Armenien (9,13 %) und Georgien (11,88 %).
Warum belegte Spanien den ersten Platz?
Spaniens Erfolg ist auf mehrere Schlüsselfaktoren zurückzuführen, darunter Entpathologisierung der Transgender-Identität im Gesundheitssystem die Ausweitung des Rechtsschutzes und die Einrichtung einer unabhängigen Gleichbehandlungsstelle. Das Land schnitt in den Kategorien Familienrechte, Schutz der Zivilgesellschaft und LGBTQ+-Asylpolitik perfekt ab.
Der Bericht stellt jedoch fest, dass Spanien weiterhin niedrigere Werte beim Schutz vor Hassverbrechen und bei der Gewährleistung der körperlichen Selbstbestimmung intersexueller Personen aufweist.
Situation in anderen Ländern
Vereinigtes Königreich blieb mit 43,90 % im Mittelfeld der Liste auf Platz 22. Das Land verlor zwei Punkte aufgrund einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 2025, die die rechtliche Definition von "Frau" auf Personen beschränkte, die bei der Geburt dem weiblichen Geschlecht zugewiesen wurden.
Finnland заняла шестое место с результатом 69,85%.
Die Kluft zwischen Gesetz und Realität
Katrin Hoogendubel, stellvertretende Direktorin von ILGA-Europe, betonte, dass politische Führung für die Verabschiedung fortschrittlicher Gesetze notwendig sei, aber rechtlicher Schutz nicht immer Gleichberechtigung im Alltag bedeutet.
Trotz der Spitzenplatzierung gibt es in Spanien einen besorgniserregenden Trend: Laut einem Bericht der spanischen LGTBI+-Föderation, количество нападений на представителей сообщества выросло на 15% по сравнению с 2024 годом. Kritiker führen dies auf das Wachstum aggressiver Rhetorik in der Gesellschaft zurück, die Gewalt gegen Geschlechter- und sexuelle Minderheiten provoziert.
"Spaniens erster Platz ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn eine Regierung bewusst für Gleichberechtigung entscheidet, anstatt davon zurückzuweichen.", sagte Hoogendubel.
Die Rankingdaten werden von mehr als 250 Aktivisten, Anwälten und politischen Experten in der Region überprüft und werden durch die "Jährliche Überprüfung der Menschenrechtssituation der LGBTI-Personen" unterstützt..

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