Die Welt steht kurz vor dem größten Kapitaltransit der Geschichte. In den nächsten 20 bis 30 Jahren werden Vertreter der Babyboomer-Generation laut verschiedenen Schätzungen zwischen 83 und 124 Billionen Dollar an ihre Erben weitergeben.
An der UBS nennt man diesen Prozess "Die große Umverteilung des Reichtums", und er verspricht, das Gesicht der Weltelite komplett zu verändern. Die neuen Kapitalbesitzer werden Menschen sein, deren Werte und Lebensweisen sich radikal von denen ihrer Eltern unterscheiden.
Wir sagen Ihnen, wer genau dieses Geld erhalten wird und warum es Zeit ist, dass die alten Privatbanken sich Sorgen machen.
Inhaltsverzeichnis
Gesichter der Zukunft: Frauen nehmen ihr eigenes
Frauen sind keine "unsichtbaren" Teilnehmerinnen im Geldmanagement mehr. Quellen zufolge wächst das Vermögen von Frauen weltweit schneller als der Markt: Das durchschnittliche Vermögen der Milliardärinnen stieg 2025 um 8,4 %, das der Männer nur um 3,2 %.
Bis 2030 könnten Frauen in den USA und der EU bis zu 45–47 % aller privaten Finanzvermögen kontrollieren.
Frauen bevorzugen eher langfristige Ziele, wie den Beibehalt eines Lebensstils und die Zahlung für Gesundheitsversorgung, anstatt dem Jagen nach maximalen kurzfristigen Gewinnen. Gleichzeitig sind sie eher bereit, den Finanzberater zu wechseln, wenn sie keinen persönlichen Ansatz oder keine Transparenz bei der Preisgestaltung empfinden.
Zoomer und Millennials: Investieren "aus Liebe", nicht nur wegen des Geldes
Erben der Generationen Y und Z sehen Reichtum nicht als "Lottogewinn", sondern als Verantwortung und Einflussinstrument. Etwa 40 Prozent der Erben der vierten und fünften Generation sehen die Vermögensübertragung in erster Linie als Geschäftswechsel und nicht nur als formalen Akt des Gelderhalts.
- Prioritäten: Sie beschäftigen sich mehr mit Technologie (KI), Ungleichheit und Klimawandel als mit kurzfristigen Marktschwankungen. Fast die Hälfte der jungen Investoren investiert bereits in nachhaltige Entwicklung (ESG) und Impact-Investitionen.
- Wo sie nach Rat suchen: Sie bevorzugen die Meinung von Gleichaltrigen (27 %) und sozialen Netzwerken gegenüber traditionellen Bankern. Etwa 75 % der Robinhood-Nutzer — Menschen unter 43 Jahren, was ihr Engagement für Digitalisierung und Einfachheit unterstreicht.
Das Kapital wird "schwul"
Одним из самых заметных трендов, по мнению экономиста UBS Пола Донована, станет рост влияния LGBTQ+ инвесторов. Согласно опросам Gallup, если среди бумеров открыто квир-людьми себя называют около 3%, то среди поколения наследников этот показатель достигает 20%.
Wirtschaftliche Stärke: Das weltweite Volumen des "pinken Geldes" (die Kaufkraft der LGBTQ+-Community) wird auf 4,7 Billionen Dollar geschätzt.
Queere Investoren sind in verschiedenen Ländern eher mit rechtlichen Komplexitäten in Bezug auf Erb- und Elternrechtsfragen konfrontiert, was eine komplexere Finanzplanung erfordert. Außerdem benötigen sie aufgrund der Risiken von Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt eher liquide Mittel.

Warum es wichtig ist
Wohlstand wird "erwacht", und das ist nicht nur eine Änderung der Terminologie. Eine neue Generation von Kapitalbesitzern möchte, dass ihr Geld ihre Identität widerspiegelt.
Для старой финансовой системы это плохие новости: по статистике, до 80% наследников увольняют финансовых консультантов своих родителей сразу после получения наследства. Новые богатые требуют не просто отчетов о доходности, а прозрачности, цифровых инструментов и, самое главное, разделения их социальных ценностей. Мир частных банков больше не может игнорировать тех, кто раньше оставался в тени.

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