Auf dem YouTube-Kanal Der Insider Live Eine neue Folge der Sendung wurde veröffentlicht Ilja Azar und Olesya Gerasimenko, dem Leben der LGBTQ+-Gemeinschaft im Kontext moderner russischer Realitäten gewidmet. Ein Video namens "Queer sein in Russland: von falschem Dating und Gewalt bis zur Auswanderung" analysiert die rasche Verschlechterung der Menschenrechtslage und die Zunahme der Repression.
Im Video Ilja Azar und Olesya Gerasimenko diskutieren Sie, warum LGBTQ+-Personen zum Ziel von Hass geworden sind. Laut den Moderatoren wählte der Staat diese Gruppe als eine "bequemer imaginärer Feind" die Gesellschaft auf der Grundlage einer konservativen Agenda zu vereinen, wenn das Thema Krieg nicht die erwartete einhellige Begeisterung hervorrief. Das Hauptziel der Behörden ist Sichtbarkeit auslöschen queere Menschen, sodass sie nur als "Horrorgeschichte aus dem Fernsehen" wahrgenommen werden und nicht als echte Nachbarn, Kollegen oder Verwandte.
00:00 Warum haben wir beschlossen, über die Rechte von LGBTQ+-Personen in Russland zu sprechen?
09:24 Wie sieht das Leben einer queeren Person heute in Russland aus?
18:06 Warum funktioniert "lebe ruhig und niemand berührt" nicht mehr?
25:25 LGBTQ+-Personen an der Macht und Doppelmoral
35:09 Wie kann eine Anklage ein Leben ruinieren?
48:01 Wie sehr hilft Emigration Queers mit einem Gefühl von Sicherheit?
49:03 Die Rechte von LGBTQ+-Personen in Amerika: Haben sie ein russisches Szenario?
Die Hauptthemen der Ausgabe:
- Beschleunigung der Repression: Die Referenten weisen darauf hin, dass sich mit Beginn des Krieges der Prozess der Unterdrückung der Rechte von LGBTQ+-Personen erheblich beschleunigt hat. Die Quelle nennt Beispiele für tägliche Geldstrafen wegen "Propaganda", Verhaftungen wegen Regenbogensymbole und die Einstufung von Menschenrechtsorganisationen wie dem in Jekaterinburg ansässigen LGBT Resource Center und der Gruppe Coming Out als extremistisch.
- Strafverfolgung: Das Video erwähnt den aufsehenerregenden Fall eines Bewohners von Chita, der zu einer Strafe verurteilt wurde Vier Jahre Gefängnis für seine Arbeit als Barkeeper in einem queeren Club.
- Persönliche Überlebenserfahrung: Der Held der Ausgabe, Victor, spricht über die Praxis "Falsche Dates", während der Menschen angegriffen, ausgeraubt oder erpresst werden, sowie Besuche von Sicherheitskräften zu geschlossenen privaten Veranstaltungen und Bars in Moskau. Er beschreibt das Leben in Russland als eine ständige Bewegung zwischen "sicheren Blasen" angesichts alltäglicher Homophobie und dem Risiko von Anklagungen durch Nachbarn.
- Probleme der Auswanderung: Die Aktivistin Elizaveta, die Russland verließ, nachdem sie wegen der Streikposte "Liebe ist keine Propaganda" bedroht wurde, teilt die Schwierigkeiten der Legalisierung im Ausland. Derzeit befindet sie sich im Prozess der Berufung gegen einen Abschiebungsfall aus den Vereinigten Staaten.
Die Folge ist auf dem Insider Life-Kanal verfügbar, wo die Autoren auch um Unterstützung für ihre Arbeit über Crowdfunding-Plattformen aufrufen.


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