Ich wollte 2025 mit ausgeschaltetem Nachrichtenfeed und aktiviertem Modus "Ich fühle nichts" leben. Das vergehende Jahr, voller Unsicherheit und Pessimismus, wird als kraftvolle Erinnerung an die heilende Kraft der Musik in Erinnerung bleiben. Doberman.media Eine Liste der besten Alben des Jahres 2025 von Künstlern zusammengestellt, die sich als queer identifizieren und mitten im Chaos zur Medizin geworden sind, was beweist, dass Kunst auch im Dunkeln gedeiht. Jedes Album ist ein Zeugnis von Mut, Kreativität und Widerstandskraft.
1. Lady Gaga – CHAOS
Ja, das ist eine Rückkehr zu einem dunklen Hintern. Ja, man kann es Nostalgie nennen. Gaga drückt die Knöpfe erneut Das Fame-Monster: fette Haken, Maximalismus, "Pfoten hoch". Und solche Momente wie seine Übertragung an Garten Eden oder mündliche Verurteilung in Adbracadabra, bleib in meinem Kopf hängen. Der Priester arbeitet – Punkt.
2. Miley Cyrus — Etwas Schönes
Es dauerte neun Alben, bis Mileys metallische Heiserkeit endlich auf die richtige Musik traf. Ja, die Texte stolpern manchmal immer noch (hallo, Zeilen wie "Tears Flow Like Your Favorite Series"), aber das hindert die Songs nicht daran, mutig und kraftvoll zu sein. Tu so, als wärst du Gott Und der Titelsong ist ihren bisherigen Werken um die Kopf und den Schultern überlegen. Schön? Mehr als das.
3. Amaarae — SCHWARZER STERN
"Sie nennen mich eine Schlampe, einen Schurken, eine skandalöse Diva", "Nein", singt der Sänger, "ich bin ein schwarzer Star." Amaarae ist eine ghanaische Sängerin und Produzentin, die für ihre mutige Mischung aus R&B, Afropop und experimenteller Electronica bekannt ist. Ihr Stil ist hochgradig sexuell und visuell ausdrucksstark, und ihre Texte balancieren Verspieltheit, persönliche Verletzlichkeit und mutiges Selbstvertrauen. SCHWARZER STERN ist ihr drittes Studioalbum, das weiterhin Themen wie Macht, Weiblichkeit und afrikanische Identität erforscht und dabei wie bahnbrechender Mainstream-Pop mit afrikanischer Wurzel klingt.
4. Parfüm-Genie – Ruhm
Mike Hadreas' siebtes Album, Perfume Genius, wirkt wie eine unerwartete Wendung – gerade weil es hier keine Wendung gibt. Nach dem Rückzug in zunehmend experimentelles und fremdes Terrain auf der Setzt sofort mein Herz in Brand und Hässliche Jahreszeit Hadreas auf Ruhm veröffentlicht vielleicht das zugänglichste Werk seiner Diskografie. Dieses Art-Rock-Album bietet viele warme Gitarren und weitläufige Klanglandschaften – besonders in einem herausragenden Track Full On, eine sonnenverwöhnte Hymne an die Männlichkeit mit Streicharrangements.
5. Guitarricadelafuente — Spanisches Leder
Nach einem Auftritt in einem Apple-Werbespot und der Mitwirkung am Track Troye Sivan veröffentlicht der spanische Sänger Álvaro Lafuente Calvo ein Album, das sowohl auffallend zurückhaltend als auch emotional bodenlos ist. Der Sound hier ist vielfältig: von choralem Rugby-Gesang bis hin zu Vollzeit-Papi zu einem kurzen Eintritt ins Vereinsgebiet in Port Pelegrí. Doch Calvos charakteristischer Gitarrenstil bleibt eine Grundpfeiler. Spanisches Leder – in diesem einsamen, konzentrierten Blick baut er abstrakte, aber treffende emotionale Landschaften auf, zerrissen zwischen Liebe und Verlust.
6. Kevin Atwater — Achilles
In seinem Debüt Achilles Der Songwriter Kevin Atwater, der sein erstes Publikum dank Coverversionen und Autorentracks auf TikTok gewann, erklärt sich ohne übermäßige Bescheidenheit zum Twink-Erben von Adrianne Lenker. Das Material hier ist erdrückend – mit Subtilität und Liebe zum Detail entfaltet es das klassische queere Thema von Sehnsucht und Verlangen. Im Zentrum befindet sich eine zerbrechliche, überspielte Gitarre und stets schmerzliche, schmerzhaft aufrichtige Vocals. Auf der Achilles Selbst die herzzerreißendste Traurigkeit klingt wunderschön.
7. Eli – Bühnenmädchen
Eli ist ein trans-Pop-Sänger und Songwriter, der an der Schnittstelle von Hyper-Ästhetik, Nostalgie für Y2K und sehr persönlichen Geständnissen arbeitet. Vielleicht hat 2025 niemand den auffälligen Luxus der frühen Nullerjahre so fest angenommen wie Eli. Hinter der verifizierten Ästhetik Bühnenmädchen Es gibt wirklich bewegende Enthüllungen über das Trance-Erlebnis: Am Ende des Albums gibt sie zu — "Ich will nicht im Körper einer Person sterben, die ich nicht bin.".
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