Lena Katina, eine der Solisten der Gruppe t.A.T.u., erklärte, warum die Hits der Band sind, wie zum Beispiel "Ich bin verrückt" und "Sie holen uns nicht ein."werden jetzt ausschließlich auf Englisch aufgeführt. Laut dem Künstler ist die Aufführung mit dem ursprünglichen russischen Repertoire derzeit "gegen die Regeln der Russischen Föderation". Sie sprach darüber in einem Interview mit Alena Blin.
Wenn man die Originalversionen singt, kann man der Band vorgeworfen werden. "Propaganda ist nicht das, was gebraucht wird" "Und das ist mit einem vollständigen Verbot von Aufführungen verbunden. Jetzt "Ich bin verrückt" Klingt nur auf Englisch. "Wir können komplett gesperrt werden und dürfen auftreten", warnt Lena Katina.
Um nicht von der Bühne zu verschwinden, entschied sich das Duo für einen Kompromiss – sie ließen die Songs zurück, änderten aber die Sprache. "Ich bin verrückt" und "Sie holen uns nicht ein." heute sind sie nur noch auf Englisch zu hören. Lena Katina sagt, das sei besser, als "einmal auf die alte Art zu singen und dann für immer vom Publikum zu verabschieden."
Einige Künstler umgehen solche Beschränkungen, indem sie die Texte umschreiben. IN T.A.T.U. wurde diese Option diskutiert, aber schnell beiseitegeschoben. Laut Katina sind sie noch nicht bereit, die ikonischen Zeilen zu ändern: "Man kann keine Worte aus einem Lied werfen. Baba Yaga ist wirklich dagegen.".
Harter Kompromiss: Englisch statt "die Bühne verlassen"
Um ein Verbot zu vermeiden, entschied sich das Duo für englische Versionen. Der Solist nennt es einen erzwungenen Takt: Es ist besser, den Fans vertraute Melodien in einer anderen Sprache hören zu lassen, "als einmal zu singen und für immer die Bühne zu verlassen."
Einige Künstler lösen das Problem, indem sie die Wörter sogar auf Russisch korrigieren. Aber t.A.T.u. lehnte diese Option ab. "Man kann keine Worte aus einem Lied werfen", ist sich der Solist sicher. "Baba Yaga ist wirklich dagegen. Wir überlegten, entschieden uns aber: Nein, unsere Lieder können nicht verändert werden.".
Die Situation mit t.A.T.u. ist ein klassisches Beispiel dafür, wie legendäre Hits Opfer von Zensur werden. Die Band, die einst mit ihrem "lesbischen" Image die Welt schockierte, balanciert nun Authentizität und Überleben auf einer Bühne, auf der selbst Liebesworte eine Karriere kosten können.
- Im Sommer 2025 kündigten die Solisten der Gruppe t.A.T.u. Yulia Volkova und Lena Katina eine weitere Wiedervereinigung der Band an.
- Die British Phonographic Industry Association (BPI) verlieh der Single der russischen Band t.A.T.u. "All the Things She Said" (2002) Platinstatus. In der BPI-Datenbank ist die Vergabe von "Platin" auf den 17. Januar 2020 datiert. Laut BPI verkaufte sich die Single 600.000 physische und digitale Exemplare. t.A.T.u. ist das einzige russische Popprojekt, dessen Platten weltweit in solchen Editionen verkauft werden.
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