Daria Zoteeva, besser bekannt als Instasamka, beschloss im heutigen Interview mit Ksenia Sobchak, ihre "Verwandlungen" zu verstehen: von einer skandalösen Rapperin mit Streitigkeiten und Streitigkeiten zu einer reifen Künstlerin, die nun in der Musik nicht nur Reime, sondern auch "verborgene Schichten" der Propaganda sieht. Und gleichzeitig, Warum LGBT-Themen Hin und wieder taucht es in Gesprächen über "destruktive Inhalte" auf – sowohl bei Kritiken von Kollegen als auch bei offiziellen Verboten unter dem Vorwand, sich um die jüngere Generation zu kümmern. Sobchak goss wie immer Öl ins Feuer: Sie zählte das gesamte Arsenal an "Don'ts auf", von Obszönitäten bis zu Casinos, und deutete an, dass dahinter nicht so sehr Kinderpsychologie als vielmehr die gute alte Zensur steckt.
"Lass deinen Freund das Geschlecht wechseln"
Während des Gesprächs erinnerte sich Instasamka an ihren langjährigen Konflikt mit den Sängerinnen Dora und Maybi Baby. Laut ihr war in einem der Diss-Tracks, die sich gegen sie richtete, die Zeile "Lass deinen Freund sein Geschlecht ändern". Zoteeva nannte es einen "Albtraum" und schlug vor, dass solche Texte nicht nur Battle-Rap seien, sondern Teil der "Schichten", die unter dem Vorwand der Provokation in die Massenkultur "gezogen" werden.
Warnung: Der untenstehende Titel enthält obszöne Sprache und harte Aussagen. Alles steht im Geiste von Battle-Rap. Für diejenigen, die von Obszönitäten genervt sind, ist es besser, nicht zuzusehen.
"Durch diese Tracks werden die Bedeutungen, die sie brauchen, gefördert", sagte der Künstler und verband das Thema Geschlechtsidentität mit dem Konzept von "destruktiver Inhalt".
"LGBT ist nicht erlaubt, Kinder werden es sehen"
Sobtschak stellte auch eine umfassendere Frage: Wie wird in Russland unter dem Vorwand des "Kinderschutzes" ein System von Verboten aufgebaut? Sie listete Themen auf, die "nicht" Minderjährigen gezeigt werden dürfen – von LGBT bis hin zu Obszönitäten: "Nun, LGBT-Personen sind nicht erlaubt – Kinder werden es sehen. Du kannst sie nicht beschimpfen, die Kinder werden es sehen. Du darfst nicht rauchen – die Kinder werden es sehen. Du darfst nicht trinken – die Kinder werden es sehen. Du kannst nicht im Casino spielen – die Kinder werden es sehen.". Ksenia deutet eindeutig an, dass dieser Slogan "Kinderschutz" keine Fürsorge, sondern klassische Zensur verbirgt, die alles verbietet, was nicht in die konservative Vorlage passt. Und sie erinnerte sich, dass Instasamka selbst früher Menschen kritisierte, "sich hinter Kindern verstecken" Um der PR willen.
Instasamka stimmte zu, dass Verbote oft manipulativ eingesetzt werden, fügte aber hinzu, dass sie persönlich versteht, warum die Gesellschaft "Kinder schützen" möchte. Laut ihr selbst hat sie die Lieder ihrer Idole einst zu wörtlich genommen – und jetzt glaubt sie, dass Inhalte zerstörerisch sein können.
"Du sagst genau die gleichen Worte, die von allen möglichen öffentlichen Organisationen, Mizulins und allen, die sich hinter Kindern verstecken, gesagt werden," antwortet Sobchak. — "Nur ein bisschen – lasst uns hinter den Kindern verstecken, um alles zu verbieten.".
"Glaubst du, Mizulina versteckt sich hinter Kindern? Und spielt er irgendein Doppelspiel zu seinem eigenen Vorteil? Natürlich denke ich, dass sie, wie alle Menschen, Fehler macht, aber ihre Aktivitäten... Nun, vielleicht liege ich falsch, aber ich denke irgendwie, dass sie es ernst meint.", sagt Instasamka. Sobtschak antwortet: "Es geht nicht um sie, sondern um dich. Du erzählst dieselben Erzählungen, die du selbst verurteilt hast.".
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