Der Musiker Eduard Charlotte, bekannt für seine provokativen Eskapaden in sozialen Netzwerken, stand im Mittelpunkt des Prozesses. Er wird beschuldigt Rehabilitation des Nationalsozialismus und Beleidigung der Gefühle der Gläubigen.
Skandalöse Videos
Der Grund für das Strafverfahren waren die von Charlotte auf Instagram veröffentlichten Videos. Unter ihnen:
Ein Video von ihm reißt den Buchstaben Z, in den Farben des St.-Georgs-Bandes gemalt.
Ein Video, in dem er angeblich auftritt ein Lied in Unterwäsche zur Melodie von "Victory Day".
Video mit Patriarch Kirill beleidigend, wo Charlotte ein Foto des Oberhaupts der Russisch-Orthodoxen Kirche und seines Militärausweises auf das Kruzifix nagelt.
Ein Video von ihm verbrennt den russischen Pass und erklärt seine Ablehnung des Krieges in der Ukraine.
Rechtsstreitigkeiten
Anfangs wurde auch Charlotte angeklagt wegen Vernichtung eines offiziellen Dokuments und Anstiftung zu Hass oder Feindschaft, aber die Staatsanwaltschaft hat diese Anklagen fallen gelassen. Laut der Veröffentlichung 63.ru lehnte die Staatsanwaltschaft nur die Anklage wegen Vernichtung eines offiziellen Dokuments ab.
Die Staatsanwaltschaft beantragte Charlotte sieben Jahre und fünf Monate Gefängnis, sowie eine Geldstrafe von 299.000 Rubel.
Reue und Entschuldigungen
Nach seiner Festnahme am Flughafen Pulkovo im November 2023 schrieb Charlot einen Brief an Patriarch Kirill, in dem er sich entschuldigte. Außerdem entschuldigte er sich bei der Gerichtsverhandlung bei Wladimir Putin, Ramzan Kadyrow, Ekaterina Mizulina und dem Sänger Jaroslaw Dronow (Schamane).
Reaktion der Russisch-Orthodoxen Kirche
Das Moskauer Patriarchat legte mit einer Bitte Berufung beim Hof ein Charlotte von der strafrechtlichen Haftung entlassen, während er sich beim Patriarchen entschuldigte.
Charlottes weiteres Schicksal
Trotz der Entschuldigung geht der Prozess weiter, und die Frage bleibt, welche Strafe der Musiker erleiden wird.
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