Am Samstagabend endete Berlins Christopher-Straßen-Tag (CSD)* tragisch. Gegen 22:00 Uhr Ortszeit fuhr im Bereich des Tiergartenparks nahe der Lennestraße ein Auto mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Pride-Teilnehmern. Als Folge einer Kollision Eine Frau starb, zumindest 16 Menschen wurden verletzt, und drei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand.
* Christopher Street Day (CSD) — jährliche Gay-Pride-Paraden in Deutschland und der Schweiz, um die Erfolge der LGBT-Bewegung und gegen Diskriminierung von LGBT-Personen zu feiern. Christopher Street Tag erinnert an den ersten bekannten LGBT-Aufstand in New York City im Jahr 1969 in der Stonewall Inn Bar in der Christopher Street. Die Stadt erwartet normalerweise eine Million Menschen bei dieser Veranstaltung, die musikalische Auftritte, eine Parade und politische Reden umfasst.
Wie der Angriff stattfand
Zeugen zufolge prallte ein weißer Van mit hoher Geschwindigkeit am Eingang des Tunnels in Menschen. Unmittelbar nach dem Unfall sprang ein Mann aus dem Auto und floh vom Tatort. Die Polizei fand später ein schwer beschädigtes Auto in der Nähe des Tatorts der Tragödie.
Aufgrund des Vorfalls wurden alle festlichen Veranstaltungen im Rahmen des Berlin Pride sofort abgesagt. Ein operatives Hauptquartier der Notfalldienste, das im Modus eines Massenvorfalls arbeitete, wurde am Einsatzort eingesetzt.
Die LGBT-Parade in Berlin endete früher als geplant, nachdem ein Auto in die Prozession nahe dem Tiergartenpark gefahren war. Die Polizei teilte mit, dass eine Person getötet und 16 verletzt wurden. Die Suche nach Verdächtigen ist im Gange.
Wen sucht die Polizei?
Der Hauptverdächtige in dem Fall ist 21-jähriger Abdul B. (Ballut). Die Berliner Polizei veröffentlichte sein Foto und setzte ihn auf die offizielle Fahndungsliste. Laut Orientierung handelt es sich um einen dünnen Mann, etwa 190 Zentimeter groß, mit schwarzem Haar. Zum Zeitpunkt des Angriffs trug er einen schwarzen Pullover und eine weiße Hose.

Die Ermittlungen enthalten folgende Informationen über den Verdächtigen:
- Herkunft: Abdul Ballut ist deutscher Staatsbürger libanesischer Abstammung, er wurde 2005 in Berlin geboren.
- Vorstrafen: Der Mann war zuvor wiederholt in Fällen von Erpressung und schwerer Körperverletzung in die Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden geraten.
- Aktuelle Veröffentlichung: Erst im Mai 2026 verließ er die Einrichtung für jugendliche Straftäter.
Im Moment kann die Polizei nicht mit absoluter Sicherheit bestätigen, dass Ballut zum Zeitpunkt des Unfalls den Van gefahren hat, aber er gilt als eine Schlüsselperson in den Angriff. Außerdem berichteten Quellen in den Ermittlungen, dass der Verdächtige Es könnte einen Komplizen geben, dessen Identität nun etabliert wird.
Islamistische Spuren
Strafverfolgungsbehörden bringen Abdul B. mit dem islamistischen Umfeld in Berlin in Verbindung. Laut BILD könnte der Verdächtige ein Unterstützer einer Terrorgruppe sein "Islamischer Staat". Polizeisprecher Florian Nath bestätigte, dass Balloot der Polizei bereits als Kontakte zu radikalen Islamisten bekannt war.
Aktuelle Situation
Die Polizei warnt, dass Abdul B. möglicherweise Bewaffnet und extrem gefährlich. Die Bürger werden gebeten, ihn nicht selbst festzuhalten und sich nicht auf ihn zuzuwenden. Die Suche erfolgt in ganz Deutschland und an den Außengrenzen des Landes.
Die Berliner Polizei arbeitet weiterhin am Tatort, sammelt Zeugenaussagen und untersucht Überwachungskameras, um das vollständige Bild des Geschehens wiederherzustellen.


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