Anfang 2026 bleibt die Ukraine ein Land, in dem die gleichgeschlechtliche Ehe nicht offiziell legalisiert ist und durch das neue Zivilgesetzbuch nicht anerkannt ist. Dennoch befindet sich die Situation der LGBT+-Rechte im Land in einer Phase aktiver Transformation, was vor allem auf europäische Integrationsprozesse und die Notwendigkeit zurückzuführen ist, die Rechte des Militärpersonals zu schützen.
Inhaltsverzeichnis
Was passiert mit dem Partnerschaftsrecht in der Ukraine?
Die Werchowna Rada der Ukraine prüft weiterhin den Gesetzentwurf "Über das Institut der eingetragenen Partnerschaften". Diese Initiative wird es sowohl gleichgeschlechtlichen als auch verschiedengeschlechtlichen Paaren ermöglichen, eheliche Partnerschaften ohne Heirat zu registrieren.
- Der zuständige Ausschuss hat das Dokument bereits unterstützt und betont, dass es dazu beitragen wird, die Eigentums- und Nicht-Eigentumsrechte der Bürger zu sichern.
- Die Autoren des Gesetzes weisen darauf hin, dass dies für das LGBT+-Militär von entscheidender Bedeutung ist und auch ein wichtiger Schritt in Richtung Mitgliedschaft in der Europäischen Union darstellt.
Trotzdem bleibt der Weg des Dokuments lang: Der Gesetzentwurf Nr. 9103 wurde bereits im März 2023 registriert und hatte bis zum Frühjahr 2026 die erste Lesung noch nicht bestanden.
Und wie geht es den Nachbarn der Ukraine?
Die Ukraine ist mit ihrem Konservatismus in Bezug auf die Ehegleichheit nicht allein. Laut ILGAs Rainbow Map ist die gleichgeschlechtliche Ehe sind nicht erlaubt und werden nicht protokolliert außerdem in Polen, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Moldawien.
Es gibt jedoch Ausnahmen von der rechtlichen Anerkennung von Gewerkschaften:
- Eingetragene Partnerschaften sind in Ungarn offiziell erlaubt.
- In den meisten dieser Länder, einschließlich der Ukraine, können LGBT-Personen, die in ihren Heimatländern verfolgt werden, Flüchtlingsstatus oder subsidiären Schutz erhalten.
Welche Rechte sind bereits geschützt, und welche sind weiterhin verboten?
Исследователи оценивают ситуацию в регионе по шкале от 0% до 100%, анализируя уровень дискриминации, безопасность и юридическое признание.
In dem, was die Ukraine Fortschritte gemacht hat:
- Arbeitsbereich: LGBT-Personen sind vor strafrechtlicher Verfolgung und Diskriminierung bei der Beschäftigung geschützt (Probleme damit sind auch in den Nachbarländern nicht dokumentiert).
- Rechtliche Geschlechtsanerkennung: Diese Norm gilt sowohl in der Ukraine als auch in Polen, der Slowakei, Rumänien und Moldawien (nicht in Ungarn).
- Bürgerrechte: Auf Landesebene gibt es keine Hindernisse für die Meinungsfreiheit und die Finanzierung von Menschenrechtsverteidigern in der Ukraine, Polen, der Slowakei, Rumänien und Moldawien.
Was weiterhin verboten ist: In der gesamten Region, von der Ukraine über Rumänien bis Moldawien, die Verbot der gemeinsamen Adoption LGBT-Vertreter und die Anerkennung der Vaterschaft.
Aggressionsgrad und Hassrede
Die Gegnung von Hassrede in der Ukraine hat noch keine spezifische Gesetzgebung und basiert auf den allgemeinen Normen der Verfassung und den Verpflichtungen gegenüber der EU. Gleichzeitig gelten in der Slowakei, Ungarn und Moldau bereits spezielle Normen zur Bekämpfung von Hassrede gegen LGBT+-Personen.
Gleichzeitig gibt es laut Menschenrechtsaktivisten derzeit keine direkten Bedrohungen für die Sicherheit von LGBT-Aktivisten in der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Moldawien.


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