In der neuen Folge des Podcasts "Wir hatten Sex" großartiger Freund Doberman Media Roma Polyakov Gemeinsam mit den Gästen analysiert er die Geschichte der Darstellung von HIV und AIDS in den russischen Medien, von der Sowjetzeit bis zu modernen YouTube-Projekten. Der Regisseur der Serie "Patient Zero" nimmt an der Diskussion teil Igor Sadreev, HIV-positiver Blogger Sergey Dubachev und Aktivist Yana Kolpakova. Dies ist ein ehrliches Gespräch darüber, wie Russland von völliger Leugnung des Problems und Einschüchterungstaktiken zu offenem Dialog und Kampf gegen Stigmatisierung übergegangen ist.
Der Podcast untersucht die Transformation der Rhetorik im Detail: von den Aussagen sowjetischer Minister, dass es in der UdSSR "keine solchen Kategorien gibt", bis hin zu den ersten sozialen Videos mit der Lyceum-Gruppe und Werbung in der U-Bahn. Die Teilnehmer erinnern sich daran, wie das Thema HIV in den 90er Jahren aufgrund der Vielzahl anderer Probleme an den Rand geriet, obwohl die Epidemie zu diesem Zeitpunkt an Fahrt gewann.
Besondere Aufmerksamkeit wird darauf gelegt, wie Massenkultur erzeugte Ängste: durch Zemfiras depressive Clips, erschreckende Episoden von "Commissioner Rex" und posthume Interviews mit Stars.
Ein wichtiger Teil der Ausgabe war die Analyse der Zeit des "Informationschaos" in den 2000er Jahren, als Bundeskanäle als Tribun dienten HIV-Dissidenten, und stellte damit die Existenz des Virus selbst in Frage. Die Gäste sprechen darüber, wie Vladimir Pozners Bildungsprojekte und die unerwartete Unterstützung von Künstlern wie Denis Klyaver vor diesem Hintergrund hervorstachen.
Heute hat sich die Situation dank YouTube-Journalismus und persönlicher Blogs verändert. Film Yuri Dud über HIV, das Millionen von Aufrufen gesammelt hat, und die Aktivitäten von Aktivistinnen wie Yana Kolpakova und Sergey Dubachev helfen der Gesellschaft, HIV nicht als "Strafe", sondern als Gesundheitsmerkmal zu sehen, mit dem man ein erfülltes Leben führen kann.
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