Ende 2025 feierte die All-Israel Association for LGBT Rights (Aguda) ihr 50-jähriges Jubiläum. Seit einem halben Jahrhundert ist die Gemeinschaft von völliger Entrechtung hin zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Familien und zur Integration queerer Menschen in alle Gesellschaftsbereiche übergegangen. Heute jedoch stößt dieser Fortschritt auf ernsthaften Widerstand: die überwältigende Mehrheit der Rechte von LGBT-Bürgern ist noch nicht gesetzlich verankert, und die derzeitige Zusammensetzung der Knesset (высший законодательный орган – парламент – Государства Израиль) blockiert konsequent wichtige Initiativen.
Die Gesetze der Saga: Die abgelehnte Verteidigung
Alle Errungenschaften der Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten sind das Ergebnis gerichtlicher Präzedenzfälle, nicht des legislativen Willens. In der Knesset, die von religiösen und konservativen Kräften dominiert wird, herrscht eine Situation, in der Die Gesetzgebung von LGBT-Rechten ist zu einem politisch explosiven Thema geworden.
Am letzten Tag des Jahres 2025 lehnte die israelische Regierungskoalition drei zentrale Gesetzentwürfe ab, bekannt als "Die Gesetze der Saga" (zu Ehren von Hauptmann Saga Golan, der am 7. Oktober starb):
1. Gesetz zur Bestrafung von Hassverbrechen.
2. Das Gesetz über zivile Ehen.
3. Ein direktes Verbot der Konversions-"Therapie".
Verstümmelte Seelen: Der Preis dafür, die Konversions-"Therapie" nicht zu verbieten
Trotz der Warnungen von Fachärzten und Rundschreiben des Gesundheitsministeriums gibt es immer noch Es gibt kein eindeutiges gesetzliches Verbot der Konversionstherapie – pseudowissenschaftliche Methoden zur Veränderung der sexuellen Orientierung.
Referenz. Konversions- (oder reparative) "Therapie" basiert auf Anti-wissenschaftliche Methoden. Befürworter solcher Praktiken behaupten, Heterosexualität sei eine "Fähigkeit", die durch Training erworben werden kann, doch in Wirklichkeit führt dies oft zu psychischer Gewalt.

История 50-летнего Яли Кельриха наглядно иллюстрирует последствия таких практик: в течение шести лет он подвергался психологическому насилию со стороны «специалиста», который обещал «исправить» его ориентацию, отправляя к секс-работницам и требуя детальных отчетов о половых актах. Яли Кельриху было 19 лет, когда он впервые зашел в кабинет человека, проводившего так называемую конверсионную (репаративную) “терапию”. Спустя три десятилетия Яли признается, что его душа была изувечена навсегда. Сегодня подобные практики продолжаются, в том числе через Zoom, затрагивая наиболее уязвимые группы — молодежь из религиозных и консервативных семей.
Gewalt und systemische Versäumnisse
Ein weiteres akutes Problem ist die physische Sicherheit. In den letzten Jahren ist die Zahl der "Lynchjustizen" von LGBT-Personen gestiegen, die durch Dating-Apps in Fallen gelockt werden.
Jossi Kvatinsky (62 Jahre alt) war Opfer eines solchen Angriffs im Stadtteil Gilo in Jerusalem, wo er von einer Gruppe von zehn Personen schwer verprügelt wurde. Trotz schwerer PTBS und körperlicher Verletzungen qualifizierten die Strafverfolgungsbehörden den Angriff nicht als Hassverbrechen. Das Fehlen solcher Qualifikationen im Gesetz beraubt den Opfern eine erhöhte Entschädigung und schwächt die abschreckende Wirkung für Kriminelle, wodurch sie ein gefährliches Signal an die Gesellschaft sendet: "Diese" können besiegt werden.
Ehe und alltägliche Diskriminierung
Für junge Paare erzeugt die Unfähigkeit, im Land zu heiraten, Unsicherheit, die sich in alle Lebensbereiche ausbreitet. Das Fehlen offizieller Anerkennung führt zu Diskriminierung auf nationaler Ebene:
• Ablehnung von Mietwohnungen, wenn die Eigentümer erfahren, dass das Paar gleichgeschlechtlich ist.
• Weigerung, Hochzeitsdienstleistungen anzubieten (Catering, Fotografen).
• Radikalisierung des öffentlichen Diskurses und der Anstieg von Hass in den sozialen Medien.
MK Yorai Lahav-Gerzano stellt fest, dass die homophobe Politik der Knesset LGBT-Personen nicht verschwinden lassen wird, sondern die israelische Gesellschaft verschwinden lassen wird für alle Bürger viel weniger sicher.
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