Der klinische und soziale Psychologe Egor Burtsev als Teil der Doberman.media-Podcast-Reihe "Gesundheit und Rechte: Medienreihe zum Wohlbefinden von LGBTI-Personen, Gemeinschaft und dem Recht auf Gesundheit in Migrationskontexten" sprach über die psychische Gesundheit queerer Migranten aus Russland und Belarus, warum Trauma nach dem Grenzübertritt nicht verschwindet und wie man innere Stabilität findet.
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Projekt "Gesundheit und Rechte: Medienreihe zum Wohlbefinden von LGBTI-Personen, Gemeinschaft und dem Recht auf Gesundheit in Migrationskontexten" setzt sich für die Gesundheit und Rechte von LGBTI-Personen ein, die Schwierigkeiten haben, in andere Länder zu ziehen. Im Rahmen der Serie sprechen wir über Zugang zur Versorgung, HIV-Prävention, psychisches Wohlbefinden und Diskriminierung im Gesundheitssystem sowie darüber, wie Migration die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl in einer Gemeinschaft beeinflusst.
Forced Step: Flucht um der Identität willen
Queere Migranten in Herkunftsländern wie Russland und Belarus leben in Atmosphäre der Angst und Bedrohungensowie in einer Atmosphäre der Absage.
Für viele queere Menschen besteht der einzige Ausweg darin, gezwungen zu werden, umzuziehen – nicht nur aus Gründen der persönlichen Sicherheit, sondern auch "Für das Recht, du selbst zu sein". Menschen werden gezwungen, ihre Länder genau wegen ihrer Identität zu verlassen, was eine Besonderheit ihrer Migrationserfahrung ist.
Der Umzug beginnt mit Gefühle des Verlusts und Abschied von Zuhause. Freunde, Familie, eine vertraute Umgebung und vor allem eine vertraute, oft geschlossene und dichte queere Gemeinschaft bleiben zu Hause. Der Verlust dieser Gemeinschaft wird zum Hauptanfang für queere Migranten.
Externe Freiheit vs. interne Zwietracht
Eine paradoxe Situation entsteht oft bei der Migration: Äußere Freiheit kollidiert mit innerer Zwietracht.
Queere Migranten, besonders in den frühen Jahren, erleben Hohe Angstzustände, Einsamkeit und starke Schuldgefühle. Schuldgefühle könnten darauf zurückzuführen sein, dass sie Verwandte, Freunde verlassen oder eine Beziehung beendet haben.
Die wichtigsten Hürden, die in einem neuen Land überwunden werden müssen, sind:
- Sprachbarriere
- Kulturelle Unterschiede
- Neue Bürokratie
Gleichzeitig sind trans Personen "Es ist doppelt schwierig", da bürokratische Verfahren oft mit der Notwendigkeit verbunden sind, Dokumente vorzuzeigen und die Identität zu bestätigen.
Allmählich wird die Erkenntnis, dass Psychisches Trauma verschwindet nicht mit dem Überqueren der Grenze. Menschen, die sich in einem angeblich sicheren Bereich wiederfinden, fühlen sich nicht die erwartete Sicherheit. Es gibt einen Kontrast zwischen der äußeren Ruhe, die sie in einem neuen Land sehen, und dem Interne Instabilität. Die Migrantenerfahrung wird durch das Gefühl verschärft, dass "Du bist hier ein Fremder.".
Trauma lässt nicht los: Paranoia und Flashbacks
Die Folgen der erlebten Bedrohungen und Verfolgung können sich in Form von Posttraumatische Flashbacks oder Flashbacks.
Symptome, die queere Migranten begleiten:
- Angst vor großen Menschenmengen oder Lärm.
- Misstrauen und Paranoia, "das Gefühl, beobachtet zu werden."
- Angst vor der Kommunikation in sozialen Netzwerken.
- Unfähigkeit, an die eigene Sicherheit zu glauben, und das Fehlen von Verfolgung.
Queere Menschen könnten denken, dass ihre Erinnerung "für immer gelähmt", und dass "Das Verlangen nach Zuhause wird niemals einen Menschen verlassen". Die Genesung durch Therapie und Gemeinschaft dauert erheblich.
Wendepunkt: die Rolle der Gemeinschaft und Unterstützung
Der Punkt eines positiven Wendepunkts tritt ein, wenn eine Person findet Gemeinschaft – Trifft andere queere Migranten aus ihrem Heimatland. In der ersten Phase findet die Kommunikation oft in der "innere Blase" (Blase) mit denen, die kulturell verständlich sind.
Mit der Zeit erkennen Migranten jedoch, dass dieser innere Kreis nicht ausreicht. Sie beginnen, über diese Blase hinauszugehen, kommunizieren mit Vertretern anderer Länder, üben die Sprache und knüpfen allmählich neue Verbindungen.
Eine wichtige Ressource für die Genesung – und Kontakt zu lokalen queeren Gruppen und Organisationen aufzunehmen. Die Menschen in diesen Organisationen sind in der Regel vorsichtig, verstehen die Details von Migrantenkrisen und können unter anderem Unterstützung leisten. Bezogen auf "freundliche" Spezialisten. Die Erfahrung solcher Unterstützung und des Verständnisses wird zu einer wertvollen Ressource.
Menschen, die Unterstützung leisten, sind diejenigen, die diese Hilfe selbst leisten möchten; dies ist ein ganzer Pflegeprozess, der für beide Parteien unter recht komfortablen Bedingungen stattfindet.
Hilfe anzunehmen ist ein Prozess, den Migranten oft nicht sofort lernen. Diese Fähigkeit verringert jedoch das Spannungsniveau, das beim ersten Mal nach der Bewegung entsteht.
Von der Adaption zur "stillen Hoffnung"
Das positivste Szenario für die Entwicklung von Ereignissen ist Akzeptanz der neuen Realität.
Adaptionsphase, währenddessen eine neue Anerkennung stattfindet, die Suche nach Freunden, Partnern, die Schaffung einer neuen Gemeinschaft (wenn jemand Aktivist war) kann einnehmen von drei bis fünf Jahren.
Nach der Anpassungsphase, Der Weg zur inneren Resilienz. Queere Migranten kommen wieder auf die Beine und beginnen, sich in diesem neuen Leben auf sich zuzubewegen.
Das Endergebnis ist das Auftreten von "Stille Hoffnung" – die Möglichkeit eines Lebens ohne Angst. Gleichzeitig wird die Erinnerung an die Vergangenheit bewahrt und wird Teil der eigenen Selbstidentität. Dieses Gedächtnis kann ihnen helfen, mit den Herausforderungen der Migration umzugehen oder weiterhin remote mit bestehenden Problemen in ihren Ländern zu arbeiten, jedoch aus einem sicheren Raum heraus.





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