Die Europäische Union denkt über eine Überarbeitung nach UN-Übereinkommen zum Status der Flüchtlinge. Das Dokument, das bereits 1951 verabschiedet wurde, verbietet die Rückschicken von Asylsuchenden in Länder, in denen sie in Gefahr sein könnten. Aber die Zeiten haben sich geändert – und nun sind sich europäische Länder nicht mehr sicher, ob sie bereit sind, sich an diese Regeln zu halten, schreibt The Times.
Im Jahr 2024 erhielt die EU mehr als eine Million Asylanträge. Die Migrationswelle wächst, ebenso die Unzufriedenheit der Europäer, und nationalistische Parteien gewinnen dabei nur noch mehr Punkte. In dieser Situation liegt ein von Polen erstelltes Dokument auf dem Tisch der EU-Innenminister, das Europas Umgang mit Migranten verändern könnte.
Was bietet es? Erstens: Beschleunigung der Abschiebung derjenigen, denen Asyl verweigert wurde, sowie von Flüchtlings- und Migrantenkriminellen. Zweitens, die Konvention so zu ändern, dass EU-Länder den Migrationsstrom strenger kontrollieren können, ohne auf "Notfallsituationen" warten zu müssen. Politiker sind sich sicher, dass Europa einfach nicht endlos Menschen akzeptieren kann, die sich nicht integrieren wollen.
"Wir stehen vor einer neuen Realität, und das Prinzip der Non-Refoulement von Flüchtlingen muss diskutiert werden.", - Anführungszeichen The Times diplomatisches Dokument.
Die Frage ist, wie weit diese Gespräche gehen werden. Ist die EU wirklich bereit, internationale Regeln neu zu schreiben, oder ist das nur ein weiteres politisches Manöver? Die Zeit wird es zeigen.

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