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Da ich in Deutschland lebe, spreche ich sehr oft über die LGBT-Community und vergesse das alltägliche Leben völlig, was ebenfalls wichtig ist.
Was ist Deutsche Bahn? (Обычно говорят просто DB) Sie ist das wichtigste Eisenbahnunternehmen Deutschlands. Tatsächlich Deutsche Staatseisenbahnen. Er verwaltet fast den gesamten Zugverkehr im Land: Hochgeschwindigkeits-ICE, konventionelle Intercity-IC und EC, Regionalzüge sowie zahlreiche Bahnhöfe, Gleise und Infrastruktur. Formal handelt es sich hierbei um eine Aktiengesellschaft, aber 100 Prozent der Anteile gehören dem Staat.
Heute möchte ich über ein Hauptproblem sprechen, nämlich die Deutsche Bahn. Deutsche Züge gehörten zu den ersten, die weltweit über deutsche Präzision sprachen, und sie waren auch die ersten, die in die unvorhersehbarsten Züge rutschten. Heute ist die Deutsche Bahn (DB) zum Objekt von Witzen, Memes und ständiger Irritation für Millionen von Fahrgästen. Im Jahr 2025 fiel die Pünktlichkeit von Fernzügen (ICE und IC) auf ein historisches Tief — Nur 60,1 % der Züge kamen pünktlich an (mit einer Verspätung von weniger als 6 Minuten). Das ist schlechter als 2024 (62,5 %) und deutlich niedriger als das Niveau von 2015 (74,4 %). Oktober 2025 ist zu einem absoluten Anti-Rekord geworden. — Nur 51,5 % der Züge waren pünktlich.

Warum ist das Symbol der deutschen Effizienz zu einer Quelle täglichen Abenteuers geworden?
Die drei Hauptprobleme der Deutschen Bahn
Lokale Medien und DB selbst identifizieren drei Hauptgründe für Verzögerungen – und sie hängen eng miteinander zusammen.
1. Abgenutzte Infrastruktur und Massenbauprojekte.
Jahrzehntelange Unterfinanzierung (insbesondere nach den Reformen der 1990er Jahre, als DB auf eine teilweise Privatisierung vorbereitet wurde) führte zu erheblichen Verschleiß am Netz. Der Personenverkehr wuchs, und die Investitionen in den Service waren minimal.
Jetzt versuchen sie, die Situation radikal zu verbessern: Im Jahr 2025 gab die DB mehr als 19 Milliarden Euro für Infrastruktur aus, für 2026 plant sie einen Rekordbetrag von über 23 Milliarden Euro. Es ist geplant, bis 2029 107 Milliarden zu erreichen.
Doch der Preis sind neue Verzögerungen: Im Jahr 2025 gab es etwa 26.000 Baustellen, 2026 werden 28.000 erwartet. Massenhafte "Generalsanktionen" von Korridoren (z. B. Berlin-Hamburg bis April 2026 geschlossen) verursachen Kettenreaktionen im gesamten Netz.
2. Managementprobleme und Personalmangel.
Starke Zentralisierung: Entscheidungen werden langsam getroffen, es gibt kaum Autorität auf lokaler Ebene. Dazu kommt ein chronischer Personalmangel – Maschinisten, Disponenten, Bauarbeiter. DB stellt aktiv Ausländer ein, Menschen mit 13–15 Sprachen arbeiten auf Baustellen, was die Koordination erschwert.
2025 wechselte der CEO: Richard Lutz wurde durch Evelyn Palla ersetzt, die erste Frau in dieser Position mit Erfahrung als Maschinistin. Sie leitete Reformen ein: Dezentralisierung, Reduzierung des Managements (um 1000 Managementpositionen), Vereinfachung der Prozesse.
3. Dichtes Netzwerk und externe Faktoren.
Das deutsche Netz ist eines der verkehrsreichsten in Europa: Schon die kleinste Verzögerung verursacht "Staus" auf den Gleisen. Auch Fahrgäste tragen bei: Während der Hauptverkehrszeit versuchen sie, sich mit Fahrrädern oder großem Gepäck hineinzuquetschen und blockieren die Türen. Fügen Sie das Wetter, Vandalismus und sogar Bombenfunde aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs bei Ausgrabungen hinzu.
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Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?
Die kurze Antwort ist, dass es im Jahr 2026 aufgrund des Bauhöhepunkts noch mehr Verzögerungen geben könnte. Die neue Köchin von Evelyn Palla gibt ehrlich zu: "Erst mindestens 60 % stabilisieren, dann wachsen." Ziele — 70 % bis 2029, langfristig 80-90 %.
Es gibt bereits positive Schritte: Digitalisierung, neue Züge, bessere Entschädigung für Fahrgäste (Hunderte Millionen Euro pro Jahr). Pallas Reformen – Dezentralisierung und Kundenfokus – geben Hoffnung.
Die Deutsche Bahn ist nicht nur Verkehr, sondern ein Spiegelbild großer systemischer Probleme: die Priorität der Autobahnen in der Vergangenheit, Bürokratie in einem staatlichen Unternehmen. Aber schließlich nahmen sie es ernst. Die Deutschen scherzen: "DB ist kein Zug, sondern eine Lotterie." Wir hoffen, dass sich das bald ändert.
Wenn du oft reist, sei geduldig, schau dir DB Navigator an und nimm dir Zeit für Transfers.


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