In dieser Folge meines "Gay Chat" lade ich Sie ein, in die Atmosphäre einzutauchen Stolz in New Yorkgemeinsam herauszufinden, wie russischsprachige Schwule im Exil leben und ob es sich lohnt, hierher zu ziehen.
Ich traf mich mit einem Schriftsteller Miloslav Chemodanow, der gerade ein Buch über das schwule Leben in Russland veröffentlicht hat, mit den Jungs gesprochen hat, die in Miami ein Leben aufbauen, und natürlich nicht an den brillanten Auftritten der Drag Queens vorbeigehen konnte, für die Stolz nicht nur eine Performance, sondern auch ein politisches Statement ist.

Miloslav Chemodanov, Journalist und Autor des Buches "Ein normaler Junge"erzählte mir von seiner Erfahrung, vier Jahre lang in New York zu leben. Er sagte, das Buch werde in Serbien gedruckt, aber die Leser schaffen es, Papierexemplare sogar nach Russland zu bekommen. Nachdem er vier Jahre in New York gelebt hat, nennt er es eine "Stadt für Singles", in der es schwer ist, Liebe zu finden, aber leicht, sich wie man selbst zu fühlen.
Ich habe auch Jungs getroffen, die von Florida. Wir haben eine echte Schlacht inszeniert: Miami gegen New York. Manche sind begeistert von der Energie des Big Apple, während andere ihn schmutzig und stinkend finden und ein ruhiges Leben in Wilton Manors bevorzugen (das übrigens zur Hauptstadt von OnlyFans geworden ist).
Stas aus der Ukraine teilte seine Geschichte über die Beziehungen zum Amerikaner und gab allen Neuankömmlingen wichtige Ratschläge: Suchen Sie nicht absichtlich nach einer Green Card oder einem Ehemann - Arbeite an dir selbst, sei offen, und die richtigen Leute werden sich selbst anziehen.
Mein alter Bekannter Löwe sagte, dass sich in Amerika alles regeln wird, wenn man "nicht faul ist und nicht hierher kommt, um Drogen in die Ecken zu hämmern."
Hell Svetas Drag Queen das Feuer entfachte, äußerte alles, was sie über das russische Regime denkt, und teilte ihre Bedenken hinsichtlich der möglichen Rückkehr Trumps, die die Freiheit der LGBT-Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten beeinträchtigen könnte.
Abschließend habe ich mit Sergey, Präsident einer Organisation, die russischsprachigen Flüchtlingen hilft. Wir diskutierten, wie sie politische Gefangene in Russland unterstützen und Neuankömmlinge in den Vereinigten Staaten unterstützen Wohnen, Arbeitsplätze und unbezahlte Anwälte. Wir sprachen darüber, wie LGBT-Personen heute in Russland mit dem Stigma "Extremisten" konfrontiert sind und wie wichtig es ist, nicht zurückzutreten, während die eigenen Freunde im Gefängnis bleiben.
Dieses Video ist mein persönliches Pride-Tagebuch. Ohne Glanz, aber mit großer Hoffnung, dass Freiheit nicht nur ein Wort aus Lehrbüchern ist, sondern etwas, das wir selbst jeden Tag aufbauen, egal was passiert.

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