Die Europäische Kommission hat offiziell erklärt, dass die Ukraine für eine erfolgreiche Integration in die Europäische Union verpflichtet ist, ein Gesetz zu verabschieden, das garantiert Rechtliche Anerkennung und Schutz gleichgeschlechtlicher Paare. Diese Anforderung steht in direktem Zusammenhang mit der Erfüllung der Verpflichtungen der Ukraine im Rahmen der Beitrittsverhandlungen (Cluster "Fundamentals", Abschnitt 23) und der Einhaltung europäischer Menschenrechtsstandards.
Reaktion auf das neue Zivilgesetzbuch
Der Grund für die offizielle Antwort der Europäischen Kommission war der Appell der ukrainischen öffentlichen Organisationen "Fulcrum" und "Ukrainian LGBT Military for Equal Rights". Aktivisten äußerten Besorgnis Gesetzentwurf Nr. 14394, die die neue Version des Zivilgesetzbuchs der Ukraine darstellt, die im Januar 2026 registriert wurde. Laut Menschenrechtsaktivisten gilt der aktuelle Entwurf:
- Verbietet die Anerkennung von Ehen im Falle einer Geschlechtsänderung durch einen der Ehepartner.
- Tatsächlich "zementiert" sie die Definition der Ehe ausschließlich als Verbindung von Mann und Frau und blockiert die Möglichkeit, in Zukunft eingetragene Partnerschaften einzuführen.
Internationale Verpflichtungen und gerichtliche Präzedenzfälle
Die Europäische Kommission erinnerte die ukrainischen Behörden an die Notwendigkeit, die Roadmap der Rechtsstaatlichkeit zu befolgen und die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EMRK) in diesem Fall zu berücksichtigen "Maimulakhin und Markiv gegen die Ukraine". Im Jahr 2023 erkannte der EGMR an, dass das Fehlen eines gesetzlichen Formulars in der Ukraine zur Registrierung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare eine Verletzung ihres Rechts auf Familienleben darstellt.
Überwachung und Druck aus der Zivilgesellschaft
Die Europäische Kommission beabsichtigt zu Überwachen Sie die Umsetzung dieses Versprechens genau und die Frage des Schutzes der Rechte von LGBTIQ+-Personen während regelmäßiger Überwachungstreffen und offizieller Dialoge mit den ukrainischen Behörden ansprechen.
Vertreter der LGBT-Gemeinschaft, insbesondere des Militärs, betonen, dass die Einführung eingetragener Partnerschaften nicht nur Voraussetzung für den EU-Beitritt, sondern auch für den EU-Beitritt eine Voraussetzung ist. Annäherung an die NATO, wogegenüber die Ukraine auch verpflichtet ist, sich um Minderheitenveteranen zu kümmern. Derzeit engagieren sich Aktivisten auf internationaler Ebene, unterstützt von Parlamentariern in Norwegen sowie von Militärattachés in Kanada und dem Vereinigten Königreich.
Derzeit fordern Menschenrechtsaktivisten öffentliche Anhörungen zum neuen Zivilgesetzbuch, um eine Einschränkung bestehender Rechte zu verhindern und das Konzept gleichgeschlechtlicher Paare in die Gesetzgebung zu integrieren.

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